77:87 Niederlage gegen die Itzehoe Eagles
Baskets wieder mit schwankender Defensive

"Ajay" Calvin lieferte 27 Punkte

Wieder ein Spiel, indem die ETB Wohnbau Baskets am Ende den Sieg vor Augen hatten, der Gegner aber die Punkte einfahren durfte. Es wechseln Licht und Schatten, Genie und Wahnsinn im Vierteltakt.

Die Baskets starteten richtig gut in das Spiel. Schnelles druckvolles Spiel brachte einen konstanten Vorsprung im ersten Viertel. Den Zuschauern gefiel das schnelle und zielstrebige Spiel der Baskets. Man hatte Itzehoe gut im Griff und ließ diese zu keinem guten Rhythmus zu finden. Mit 22:15 ging es aus dem ersten Viertel in die kurze Pause. Mitte des zweiten Viertels übernahmen die Gäste erstmals die Führung. Man ließ einige leichte Punkte zu und geriet so in Rückstand, der mit 41:45 auch zur Halbzeit noch Bestand hatte. Wieder wechselte Licht mit Schatten bei den Baskets. 19 erzielte Punkte im zweiten Viertel waren in Ordnung, 30 zugelassene aber weit weg von der guten intensiven Verteidigung aus dem ersten Viertel.

Wie ausgewechselt kamen die Baskets zurück auf das Feld. Jetzt war man wieder besser in der Defensive eingestellt und „Ajay“ Calvin lief förmlich heiß. Punkt um Punkt sammelte Calvin und hatte so maßgeblichen Anteil daran, dass die Baskets das Spiel wieder drehen konnten. Mit 67:61 ging es in das letzte Viertel und die Chancen auf den Sieg standen nicht schlecht. Es blieb eng und umkämpft. Am Ende passierte es doch wieder, man brach ausgerechnet in der Schlussphase erneut ein. Den knappen Vorsprung konnte man nicht halten, Itzehoe schloss auf und ging in den letzten zwei Minuten erneut in Führung. Alles, was man jetzt noch versuchte, war nicht von Erfolg gekrönt.

Coach Philipp Stachula: „Wir müssen aus der Niederlage viel dazu lernen aber wir haben auch nicht viel Zeit dafür, nächste Woche spielen wir bereits in Schwelm. Es muss für uns von Spiel zu Spiel gehen, dass wir einen besseren Rhythmus bekommen und im Spiel durchhalten. Ich bin zufrieden, wie wir uns zum Spiel in Sandersdorf offensiv gesteigert haben. Wir haben besser Würfe kreiert und haben weniger schlechte Würfe genommen. Die Quoten in der Offensive sind in Ordnung. Wir müssen zusehen unsere Verteidigung besser zu spielen. Dies  ist derzeit unser Problem. Wir lassen 87 Punkte zu, was deutlich zu viel ist und wir schaffen es nicht kontinuierlich das Spiel des Gegners zu stoppen. Es gibt Phasen, da schaffen wir dies, aber dann wieder Phasen, da schaffen wir es überhaupt nicht.“ Damit sprach der Coach die entscheidenden Phasen der letzten Spiele an. In der Offensive war man dagegen meist auf Höhe der Gegner und somit auch in keinem der Auftritte bisher ohne Chance. Eine konstant intensiv und fokussierte Defense über die gesamte Spielzeit war bisher meist der Knackpunkt. “Wir müssen in der nächsten Woche daran intensiv und hart arbeiten“, so Stachula. Dann werden auch alle Spieler wieder voll einsatzfähig sein. Flomo musste zuletzt an seinem Comeback nach einer Muskelverletzung arbeiten und konnte so nur wenig im Spiel gegen Itzehoe liefern.

Coach Philipp Stachula: „Jeder Spieler, egal ob alt oder jung, braucht Training, um den Rhythmus zu finden. Das war bei Patrick Flomo zuletzt nicht der Fall. Trotzdem bin ich froh, dass er spielen konnte, er kann der Mannschaft viel geben.“


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