Krizanovic bleibt Teil der ETB-Familie
44-Jähriger Coach unterschreibt Zweijahres-Vertrag bei den Wohnbau Baskets

Er bleibt! Igor Krizanovic ist auch in der Saison 2017/18 Head-Coach der ETB Wohnbau Baskets. Er geht in seine elfte Spielzeit mit den Essenern, die nach dem Abstieg ab Ende September in der 2. Basketball-Bundesliga ProB auf Korbjagd gehen werden.

Nach der vergangenen Saison hatte Krizanovic einen großen Teil der Schuld am Abstieg auf seine Schultern geladen. Und auch die moralische Verantwortung dafür übernommen. Die Tatsache, den Klassenerhalt nicht geschafft zu haben, hat den ehrgeizigen Kroaten geärgert. Und jetzt hat er sich dazu entschieden, dabei zu helfen, diesen „Unfall“ zu reparieren. Ausschlaggebend für seine Zusage sei gewesen, dass „ich das Gefühl habe, dass die Leute, die da sind, anpacken und etwas bewegen wollen“, so Krizanovic. Er unterschreibt einen Zweijahres-Vertrag.

Seine Arbeit hat der 44-Jährige bereits aufgenommen. Aktuell wird drei Mal wöchentlich individuell trainiert. „Um das Skillset der Jungs zu verbessern“, sagt Krizanovic. Aber nicht nur in der Halle ist er aktiv. Auch hinter den Kulissen bastelt er unter anderem mit Geschäftsführer Niklas Cox und Team-Manager Stephan Laerbusch an den Rahmenbedingungen für die Spielzeit 2017/18. Dazu zählt unter anderem die Kaderplanung.

„Das Team hat sich in der vergangenen Saison gut entwickelt und noch mehr Luft nach oben. Charakterlich waren die Jungs einwandfrei, das hat gut gepasst“, sagt Krizanovic. Die Kaderplanung sei indes ein Prozess, „der nicht in ein, zwei Wochen abgeschlossen sein wird“, so der alte und neue Head-Coach der Wohnbau Baskets. Passend zum Start der Vorbereitung sollen jedoch sämtliche Baustellen geschlossen sein.

„Wir freuen uns riesig darüber, dass Igor weiterhin Teil der ETB-Familie bleiben wird. Dass er bleibt, ist auch ein Signal für die Mannschaft und hat Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus. Wir sind davon überzeugt, dass Igor der richtige Mann für den Job ist, und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit“, sagt Geschäftsführer Niklas Cox. „Es geht auch darum, dem Verein eine neue Identität zu geben“, sagt Krizanovic. Eine Identität, die nach dem Fast-Kollaps in der Saison 2015/16 ein wenig verloren gegangen ist. Eine Identität, die auch Mentalität ist. „Und daran möchte ich aktiv teilhaben“, so Krizanovic.


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